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Stadler spricht am «Tag der Wirtschaft» von Economiesuisse

Aktualisiert: Sept 14

Im Zentrum der Jahresversammlung des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse stand die Corona Krise und der Weg aus der Krise. Der Urner CVP-Nationalrat Simon Stadler nahm dabei Podiumsredner teil und machte sich für die Schweizer Wirtschaft stark.


Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Gesundheitsrisiken konnte der Wirtschaftsverbands Economiesuisse seine Jahresversammlung nicht durchführen. Stattdessen fand der «Tag der Wirtschaft» 2020 am vergangenen Freitag, 4. September 2020, als virtueller Anlass statt. Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer und Tagesschau-Moderator Urs Greding, der durch Programm führte, begrüssten ihre Gäste im Studio und die Gespräche wurden als Livestream übertragen.

Corona und der Weg aus der Krise standen am «Tag der Wirtschaft» 2020 im Zentrum. Präsident Heinz Karrer warnte vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und appellierte an die Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, sich auf die wirtschaftspolitischen Erfolgsfaktoren zurückzubesinnen. Bundesrätin Viola Amherd mahnte, an der Schuldenbremse festzuhalten, damit die Schweiz auch künftige Krisen meistern könne. Und IWF-Chefökonomin Gita Gopinath sprach über die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns weltweit und über den zunehmenden Druck auf sichere Häfen wie die Schweiz.

Den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken

Am Anlass von Economiesuisse kam auch die Politik zu Wort. Der Urner CVP-Nationalrat Simon Stadler sprach darüber, wie der Bund die Corona-Krise meistert und ob dabei der Wirtschaft ausreichend Rechnung getragen wird. «Die Schulden, die wir gemacht haben, waren nötig», sagte der gelernte Maurer zu den millionenschweren Massnahmenpaketen. Alles andere als eine rasche Unterstützung der Wirtschaft wäre für die Schweiz verheerend gewesen.

Stadler gab aber zu bedenken, dass nicht alle Branchen die gleiche Unterstützung erhalten hätten. Beispielsweise seien die Veranstaltungsbranche mit all ihren Zulieferern und davon abhängigen Wirtschaftszweigen bisher nicht in gleichem Masse wie andere Wirtschaftsbranchen berücksichtigt worden. «Die Unsicherheit bei den Betroffenen ist gross», sagte Stadler. «Leider weiss heute niemand, wie lange die Krise noch dauern wird.»

Nicht einfach Luxus-Lösungen durchwinken

CVP-Nationalrat Stadler räumte ein, dass es keine einfachen Rezepte gibt, um die Krise zu meistern. Wohl aber Faktoren, die der Schweiz wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand gebracht haben. Doch die Politik sei gefordert, die richtigen Massnahmen zu ergreifen. «Dabei müssen wir uns Politiker bei jedem Geschäft fragen: ‘Brauchen wir das oder ist das Luxus?’».

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